KMU.DIGITAL
BMWET, WKO & aws
- Quote
- 80 / 50 / 30 %
- Maximal
- 6.000 € Umsetzung
- Status
- Budget ausgeschöpft, keine Fortführung ab 2027
Statusanalyse, Strategieberatung und Umsetzung. Neue Anträge sind nicht mehr möglich.
Das Budget von KMU.DIGITAL ist ausgeschöpft, neue Anträge sind nicht mehr möglich, und laut offizieller Programmseite wird das Programm ab 2027 nicht fortgeführt. Dometrics ist zertifizierter KMU.DIGITAL-Berater und zeigt, welche Förderungen für Digitalisierungsprojekte jetzt noch offen sind.
KMU.DIGITAL war für viele kleine Unternehmen der Einstieg in geförderte Digitalisierung. Das Ende trifft vor allem Vorhaben, die bereits geplant, aber noch nicht eingereicht waren.
Status- und Strategieberatungen, die für 2026 oder 2027 eingeplant waren, lassen sich über KMU.DIGITAL nicht mehr fördern. Der Eigenanteil steigt auf den vollen Betrag.
Die Umsetzungsförderung baute auf einer absolvierten Beratung auf. Diese Kette ist unterbrochen, auch für Unternehmen, die die Beratung bereits abgeschlossen haben.
Viele Websites werben weiterhin mit KMU.DIGITAL-Förderung. Wer dort anfragt, verliert Zeit, die bis zum Jahresende für andere Programme fehlt.
Statt eines bundesweiten Programms gibt es Förderungen der Länder mit unterschiedlichen Quoten, Mindestgrößen und Fristen. Die Auswahl hängt vom Standort ab.
Für die meisten Vorhaben gibt es einen Ersatz. Er setzt allerdings oft ein größeres, besser begründetes Projekt voraus.
Bereits bewilligte Projekte werden nach den Bedingungen ihrer Zusage abgeschlossen und abgerechnet.
Wien, Niederösterreich oder ein anderes Bundesland: Davon hängt ab, welches Programm in Frage kommt.
Aus einer Beratung wird ein Projekt mit Plan, Maßnahme und Kennzahl, oft mit größerem Umfang.
Die offenen Programme in Wien und Niederösterreich enden mit 31. Dezember 2026.
Projekt im Zeitrahmen, sauber dokumentiert für die Abrechnung.
Die Wiener Förderung ist kein Eins-zu-eins-Ersatz, aber für viele Daten- und KI-Projekte das stärkere Programm.
| Kriterium | KMU.DIGITAL (ausgelaufen) | Förderung Digitalisierung Wien (offen) |
|---|---|---|
| Status | Budget ausgeschöpft, keine Fortführung ab 2027 | Einreichung bis 31.12.2026 |
| Förderquote | 80 % Statusanalyse, 50 % Strategie, 30 % Umsetzung | 50 % der förderbaren Kosten |
| Maximum | Umsetzung bis 6.000 € | Bis 50.000 € pro Projekt |
| Mindestgröße | Kleine Beratungsmodule möglich | Ab 10.000 € förderbare Kosten |
| Region | Ganz Österreich | Unternehmen, die seit mindestens einem Jahr in Wien tätig sind |
Stand Oktober 2026: KMU.DIGITAL ist geschlossen, drei andere Programme nehmen Anträge an.
BMWET, WKO & aws
Statusanalyse, Strategieberatung und Umsetzung. Neue Anträge sind nicht mehr möglich.
Wirtschaftsagentur Wien
Datenintegration, Dashboards, KI-Anwendungen und Software ab 10.000 € Projektkosten, auf Basis eines Digitalisierungsplans.
Land Niederösterreich & WKNÖ
Projekte, die vorhandene Betriebsdaten mit Entscheidungen verbinden: Integration, Auswertung, Prognose, KI.
FFG
KI-Entwicklung mit echtem Forschungs- und Entwicklungsanteil. Reine Einführung bestehender Tools ist nicht förderbar.
KMU.DIGITAL war über mehrere Jahre das bekannteste Förderprogramm für die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen in Österreich. Das Programm von Wirtschaftsministerium und Wirtschaftskammer, abgewickelt über die aws, finanzierte Beratung und Umsetzung zu einem großen Teil. Stand Oktober 2026 ist das Budget ausgeschöpft, und laut offizieller Programmseite wird KMU.DIGITAL ab 2027 nicht fortgeführt [1].
Das Programm bestand zuletzt aus drei Bausteinen, die aufeinander aufbauten. Die Statusanalyse wurde mit 80 Prozent gefördert, maximal 400 Euro je Thema. Die Strategieberatung mit 50 Prozent, maximal 1.000 Euro. Darauf konnte eine Umsetzungsförderung mit 30 Prozent folgen, maximal 6.000 Euro. Beratungen durften nur zertifizierte Berater durchführen. Dometrics ist als solcher Berater im Themenbereich E-Commerce und Online-Marketing gelistet.
Die offizielle Programmseite nennt Konsolidierungsmaßnahmen im Bundesbudget als Grund [1]. Ein Nachfolgeprogramm auf Bundesebene ist Stand Oktober 2026 nicht angekündigt. Für Unternehmen bedeutet das: Geförderte Digitalisierung läuft künftig vor allem über die Länder und über die Forschungsförderung.
Wichtig: Wer eine KMU.DIGITAL-Zusage hat, sollte die Fristen in der Zusage jetzt prüfen. Bewilligte Projekte werden nach ihren Bedingungen abgeschlossen und abgerechnet. Eine verpasste Abrechnungsfrist lässt sich nicht über ein neues Programm ausgleichen.
| Standort | Programm | Konditionen | Frist |
|---|---|---|---|
| Wien | Förderung Digitalisierung, Wirtschaftsagentur Wien | 50 %, bis 50.000 €, ab 10.000 € Projektkosten | 31.12.2026 |
| Niederösterreich | digi4Wirtschaft, digi Investition data | 20 %, bis 25.000 €, ab 5.000 € Projektkosten | 31.12.2026, solange Budget reicht |
| Österreich | FFG Basisprogramm Kleinprojekt | 35–60 %, bis 88.500 €, nur mit Entwicklungsanteil | 31.12.2026 |
| Andere Bundesländer | Programme der Landesförderstellen | je nach Land unterschiedlich | je nach Programm |
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 10. Oktober 2026 [2][3][4].
Der wichtigste Unterschied zu KMU.DIGITAL liegt in der Größe. KMU.DIGITAL förderte bereits kleine Beratungsmodule. Die offenen Programme verlangen ein Projekt mit Plan, Maßnahme und messbarer Wirkung, in Wien ab 10.000 Euro förderbaren Kosten. Für viele Unternehmen ist das eine Chance: Statt einer geförderten Analyse wird das Projekt gefördert, das aus der Analyse folgt, etwa ein DSGVO-konformes Tracking mit Dashboard oder eine KI-Automatisierung.
Merke: KMU.DIGITAL ist vorbei, geförderte Digitalisierung nicht. Sie verlagert sich zu den Ländern und zu größeren, besser begründeten Projekten.
Die Details zur stärksten Alternative stehen unter Digitalisierungsförderung Wien. Den vollständigen Überblick über alle Programme bietet die Seite Förderungen für Daten und KI.
Gibt es eine laufende Zusage oder eine abgeschlossene Beratung? Davon hängt der nächste Schritt ab.
Standort, Projektgröße und Inhalt bestimmen, welches offene Programm passt.
Unterlagen werden erstellt, das Unternehmen reicht vor Jahresende ein.
Projekt nach Plan, Dokumentation für die Abrechnung.
Nein. Das Budget von KMU.DIGITAL 4.0 ist ausgeschöpft, neue Anträge für Beratung und Umsetzung sind nicht mehr möglich. Das gilt laut verschiedenen Quellen auch für die Förderlinie KMU.DIGITAL & GREEN.
Laut offizieller Programmseite wird KMU.DIGITAL aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen im Bundesbudget ab 2027 nicht fortgeführt. Ein direktes Nachfolgeprogramm ist Stand Oktober 2026 nicht angekündigt.
Bewilligte Projekte werden nach den Bedingungen ihrer Zusage abgeschlossen und abgerechnet. Entscheidend sind die in der Zusage genannten Fristen. Wer unsicher ist, sollte die Unterlagen jetzt prüfen und die Abrechnung nicht auf den letzten Tag legen.
Zuletzt wurden Statusanalysen mit 80 Prozent, maximal 400 Euro je Thema, Strategieberatungen mit 50 Prozent, maximal 1.000 Euro, und Umsetzungsprojekte mit 30 Prozent, maximal 6.000 Euro, gefördert. Durchgeführt werden durften die Beratungen nur von zertifizierten Beratern.
Das hängt vom Standort ab. In Wien fördert die Wirtschaftsagentur Digitalisierungsprojekte mit 50 Prozent, maximal 50.000 Euro, bei Projekten ab 10.000 Euro. In Niederösterreich fördert digi4Wirtschaft Datenprojekte mit 20 Prozent, maximal 25.000 Euro. Für Entwicklungsprojekte gibt es das FFG Basisprogramm Kleinprojekt. Andere Bundesländer haben eigene Programme ihrer Landesförderstellen.
Ja, Dometrics ist als zertifizierter Berater im Themenbereich E-Commerce und Online-Marketing gelistet. Da das Programm keine Anträge mehr annimmt, setzt Dometrics diese Erfahrung heute für Anträge in den offenen Programmen ein.
Kein Verkaufsgespräch, keine Verpflichtung. Dometrics meldet sich mit einer ehrlichen Einschätzung und sagt auch, wenn kein Hebel erkennbar ist.