Angebote in Stunden.
Nicht in Tagen.
Dometrics automatisiert die Angebotserstellung in Industrie und B2B: Eingehende Anfragen werden ausgelesen, mit Artikelstamm und früheren Angeboten abgeglichen und als Kalkulationsvorschlag zur Freigabe vorgelegt. Der Vertrieb entscheidet, die Vorarbeit erledigt die KI.
- Halterung HX-40, 1.4301 250 Stk. 9.875 €
- Montageplatte 8 mm 250 Stk. 4.250 €
- Beizen und Passivieren pauschal 1.180 €
- Fracht nach Linz 1 offen
Preisbasis: 6 ähnliche Aufträge 2025/26, Materialzuschlag Oktober berücksichtigt
Warum Angebote zu lange dauern.
In vielen Industrie- und B2B-Unternehmen liegt zwischen Anfrage und Angebot mehr Abschreibarbeit als Kalkulation. Gewonnen wird der Auftrag aber oft vom schnellsten seriösen Angebot.
Anfragen kommen in jeder Form
E-Mail mit PDF, Excel-Stückliste, technische Zeichnung, Formular, Telefonnotiz. Bevor gerechnet werden kann, müssen Positionen, Mengen und Anforderungen erst herausgesucht werden.
Kalkulation lebt in Köpfen
Erfahrene Mitarbeiter wissen, was ähnliche Aufträge gekostet haben. Dieses Wissen ist nicht strukturiert abrufbar und wird zum Engpass, sobald jemand krank oder im Urlaub ist.
Langsam heißt verloren
Liegt eine Anfrage drei Tage im Postfach, hat der Interessent oft schon ein anderes Angebot. Geschwindigkeit ist im B2B ein unterschätztes Verkaufsargument.
Niemand weiß, welche Angebote gewinnen
Gewonnene und verlorene Angebote werden selten ausgewertet. Preise, Lieferzeiten und Argumente, die tatsächlich überzeugen, bleiben unbekannt.
Von der Anfrage zum freigegebenen Angebot.
Die KI übernimmt das Auslesen, Abgleichen und Vorbereiten. Kalkulation und Preis gibt immer ein Mensch frei.
- 01 · Erfassen
Anfrage auslesen
Positionen, Mengen, Materialien, Termine und Ansprechpartner werden aus E-Mail, PDF oder Stückliste extrahiert.
- 02 · Abgleichen
Mit Stammdaten verbinden
Zuordnung zu Artikeln, Leistungen und früheren Angeboten aus ERP und Angebotsarchiv.
- 03 · Vorschlag
Kalkulation vorbereiten
Preisvorschlag auf Basis von Kalkulationsregeln und ähnlichen Aufträgen, offene Punkte markiert.
- 04 · Freigabe
Mensch entscheidet
Der Vertrieb prüft, ergänzt und gibt frei. Jede Änderung fließt als Lernsignal zurück.
- 05 · Nachfassen
Angebot verfolgen
Versand, Erinnerung zum Nachfassen im CRM und Auswertung, welche Angebote gewinnen.
Manuell gegen KI-gestützt.
| Kriterium | Manuelle Angebotserstellung | KI-gestützt mit Dometrics |
|---|---|---|
| Erfassung | Abtippen aus PDF und E-Mail | Automatisch ausgelesen, zur Prüfung vorbereitet |
| Wissen | In Köpfen und alten Dateien | Frühere Angebote und Preise per Suche abrufbar |
| Durchlaufzeit | Abhängig von Auslastung und Urlaub | Vorschlag liegt bereit, wenn der Vertrieb öffnet |
| Nachfassen | Wenn jemand daran denkt | Automatische Erinnerung im CRM |
| Auswertung | Keine | Gewinnquote nach Produkt, Kunde und Preisniveau |
Wie KI den Weg von der Anfrage zum Angebot verkürzt.
In vielen Industrie- und B2B-Unternehmen ist die Angebotserstellung der heimliche Engpass im Vertrieb. Nicht weil die Kalkulation so schwierig wäre, sondern weil vor jeder Kalkulation Arbeit steht, die niemand gern macht: Positionen aus PDFs heraussuchen, Artikelnummern zuordnen, alte Angebote durchsuchen. Genau diese Vorarbeit kann KI heute zuverlässig übernehmen.
Wo die Zeit tatsächlich liegt
Wer den Weg einer Anfrage misst, findet meist dasselbe Bild. Die eigentliche Preisentscheidung dauert Minuten. Davor liegen Stunden für Erfassen, Nachfragen, Suchen und Abgleichen, verteilt auf mehrere Tage, weil die Anfrage zwischendurch im Postfach liegt. Eine Automatisierung setzt deshalb nicht bei der Kalkulation an, sondern bei allem, was davor passiert.
| Schritt | Ohne Automatisierung | Mit KI-Unterstützung |
|---|---|---|
| Anfrage lesen und erfassen | Positionen abtippen, Rückfragen per E-Mail | Positionen ausgelesen, Lücken markiert |
| Artikel zuordnen | Nummern im ERP suchen | Vorschlag aus Artikelstamm |
| Vergleichsaufträge finden | Ordner und Erinnerung | Ähnliche Angebote per Suche |
| Kalkulieren | Erfahrung und Tabellen | Vorschlag nach Regeln, Mensch entscheidet |
| Nachfassen | Wenn Zeit bleibt | Erinnerung im CRM |
Der Mensch bleibt in der Verantwortung
Preise sind Verhandlungssache, Kalkulationen enthalten Erfahrung und Strategie. Deshalb gibt die KI nie selbst ein Angebot frei. Sie bereitet vor, zeigt ihre Grundlage und markiert, wo sie unsicher ist. Jede Korrektur des Vertriebs wird gespeichert und verbessert die nächsten Vorschläge. So wird das Erfahrungswissen erfahrener Mitarbeiter Schritt für Schritt strukturiert verfügbar, ohne dass es jemand dokumentieren muss.
Gut zu wissen: Die Auswertung gewonnener und verlorener Angebote ist ein Nebenprodukt, das oft mehr wert ist als die Zeitersparnis. Sie zeigt, bei welchen Produkten, Kunden und Preisniveaus Angebote tatsächlich gewinnen, und wo Zeit in Anfragen fließt, die selten zum Auftrag werden.
Daten und Geschäftsgeheimnisse
Kalkulationen gehören zu den sensibelsten Daten eines Unternehmens. Die Verarbeitung läuft deshalb über Anbieter mit EU-Rechenzentren und Auftragsverarbeitungsvertrag oder auf eigener Infrastruktur mit Open-Weight-Modellen. Gesprächs- und Dokumentdaten werden nicht für das Training fremder Modelle verwendet.
Merke: Im B2B gewinnt oft nicht das billigste Angebot, sondern das erste vollständige. Wer schneller antwortet, ohne schlampiger zu werden, verändert seine Gewinnquote.
Welche Anfragen zuerst bearbeitet werden sollten, beantwortet Lead-Scoring mit KI. Die Branchenperspektive beschreibt Industrie & Manufacturing, weitere Abläufe zeigt KI-Automatisierung.
Was das Projekt umfasst.
- Analyse der Anfragewege und typischen Anfrageformate
- Extraktion von Positionen, Mengen und Anforderungen aus E-Mail, PDF und Excel
- Anbindung an Artikelstamm, ERP und Angebotsarchiv
- Suche nach ähnlichen früheren Angeboten und Aufträgen
- Kalkulationsvorschlag nach den Regeln des Unternehmens
- Freigabeoberfläche für den Vertrieb mit markierten offenen Punkten
- Angebotserstellung im bestehenden Layout und Übergabe ins CRM
- Auswertung von Durchlaufzeit und Gewinnquote
So läuft das Projekt ab
Analyse
Auswertung von 50 bis 100 echten Anfragen: Formate, Positionen, Kalkulationslogik und Zeitaufwand je Schritt.
Pilot
Automatisches Auslesen und Abgleichen für die häufigste Anfrageart, mit vollständiger Prüfung durch den Vertrieb.
Ausbau
Kalkulationsvorschlag, weitere Anfragearten, Anbindung an CRM und Angebotsvorlage.
Betrieb
Monitoring der Erkennungsqualität, Pflege der Regeln und Auswertung der Gewinnquote.
Häufige Fragen
Kann KI technische Zeichnungen und Stücklisten lesen?
Strukturierte Stücklisten in Excel oder PDF lassen sich zuverlässig auslesen. Bei technischen Zeichnungen erkennen aktuelle Modelle Texte, Maße und Tabellen in vielen Fällen gut, die Qualität hängt aber stark vom Format ab. Deshalb beginnt jedes Projekt mit einer Analyse echter Anfragen und einer ehrlichen Aussage, was automatisch erkannt werden kann und was nicht.
Wer entscheidet über den Preis?
Immer ein Mensch. Die KI bereitet einen Vorschlag vor und zeigt, auf welche früheren Aufträge und Regeln er sich stützt. Freigabe, Anpassung und Verantwortung bleiben beim Vertrieb.
Welche ERP- und CRM-Systeme lassen sich anbinden?
Systeme mit Schnittstelle lassen sich direkt anbinden, ältere Systeme über regelmäßige Exporte oder Datenbankzugriffe. Häufige Systeme im Mittelstand sind etwa SAP Business One, Microsoft Dynamics, BMD oder branchenspezifische Lösungen. Die Machbarkeit wird im ersten Schritt geprüft.
Bleiben Kalkulationsdaten im Unternehmen?
Ja. Kalkulationen und Preise sind Geschäftsgeheimnisse. Die Verarbeitung läuft über EU-Endpunkte mit Auftragsverarbeitungsvertrag oder auf eigener Infrastruktur, und die Daten werden nicht zum Training fremder Modelle verwendet.
Wie viel Zeit spart eine automatisierte Angebotserstellung?
Das hängt von Anfragevolumen und Komplexität ab und wird in der Analyse anhand echter Anfragen gemessen. Der größte Effekt entsteht meist beim Erfassen und Abgleichen, also bei der Arbeit vor der eigentlichen Kalkulation.
Ist ein solches Projekt förderbar?
Prozessdigitalisierung mit Anbindung an ERP und CRM passt gut zu Digitalisierungsförderungen. In Wien fördert die Wirtschaftsagentur Stand Oktober 2026 mit 50 Prozent, in Niederösterreich digi4Wirtschaft mit 20 Prozent der förderbaren Kosten.